Weimarer Republik und Frauenwahlrecht (ausgefallen)

Ein gesamtgesellschaftlicher Demokratisierungsprozess im Kontext von 200 Jahren Frauengeschichte
100 Jahre Weimarer Republik

Der Zerfall der Monarchie und die Forderung nach einer Republik am Ende des Jahres 1918 sind nur als gesamtgesellschaftlicher Prozess zu verstehen.
Über Jahrhunderte war die Lebenswirklichkeit aus dem Bewusstsein einer „ göttlichen Ordnung“ heraus von den Herrschenden gestaltet worden und hat dadurch die politischen,  wirtschaftlichen und sozialen Strukturen der Menschen verfestigt.
Das aufgrund dieser Naturrechtslehre religiös verhaftete Weltbild machte ein patriarchales Denken überhaupt erst möglich und lieferte die Argumente, um Frauen von wichtigen  Lebensbereichen auszuschließen. So steht 1894 in Meyers Konversations-Lexikon: „Dem Manne der Staat, der Frau die Familie.“

In einem Streifzug durch 200 Jahre Gesellschaftsgeschichte zeichnet der Vortrag Denkstrukturen und sozialpolitische Überlegungen nach, die maßgeblich die Lebensgestaltung von Frauen beeinflussten und dadurch auch gesamtgesellschaftliche Auswirkungen hatten.

Gefördert durch den Verein Weimarer Republik e.V. und dem Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz



Dietlinde Mikschl, Philosophie, Geschichtswissenschaften und Soziologie
A003
100 Jahre Weimar: 9,00 €

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