Christliche Wurzeln der Menschenrechte


Die christliche Nächstenliebe verkörpert wie nichts anderes die Grundidee der Menschrechte. Im Alten und im Neuen Testament wird  zur Solidarität mit den Schwachen und Armen ermahnt und der Mensch als Ebenbild Gottes beschrieben.
Dennoch zeigt allein die jüngere Geschichte, dass die Liebe und Gleichstellung nicht allen Bürgern*innen dieser Welt zuteil wird. Die Französische Revolution heizte den Konflikt der Kirchen zwischen Freiheitsgedanken und Traditionsbewusstsein an. Mit der Angst vor Einflussverlust und einer zügellosen Freiheit stießen die Menschrechte bei den Kirchen auf Skepsis bis Ablehnung. Nach den Gräueltaten der beiden Weltkriege setzte mit der am 10.12.1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris verkündeten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ein Umdenken ein. Große theologische Vordenker wie Martin Luther (1483-1546) oder Christian Thomasius (1655-1728), welche die Menschenwürde oder ein Ende der Hexenverfolgung predigten, galten hier als Vorbild.



1 Abend, 19.11.2019
Dienstag, 18:00 - 19:30 Uhr
1 Termin(e)
Pfarrer Frank Wagner, Pfarrer der ev.-luth. Kirchengemeinde Oberstaufen
U006
Oberallgäuer Volkshochschule , Hindelanger Str. 37, 87527 Sonthofen, Raum 03, 1. OG
9,00
inkl. Kosten für Skript
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