Ein spannender wie gut recherchierter Vortrag zu der Zeit von 1945 bis 1961 – mit Bildern und Einspielern
Anhand realer Geschichten und starker Bilder entsteht ein lebendiges Porträt der Nachkriegszeit. Es geht um Aufbruch und Alltag, um Rollenbilder, das Wirtschaftswunder und die kleinen Veränderungen, die eine ganze Gesellschaft prägten. Ein besonderer Blick gilt der Rolle der Frau, die in den 1950er-Jahren von großer Selbstständigkeit in eine erstaunlich enge gesellschaftliche Schablone gedrängt wurde. Der Abend verbindet fundierte Recherche mit Humor und Spannung.
Grundlage des Vortrags ist das umfangreiche Recherchematerial und die Interviews mit älteren Menschen, dass Stefan Grassmann in seinem gleichnamigen Theaterstück verarbeitet hat.